Flamingos, Kormorane und Zwergscharben

Flamingos in Bayern

Meinen ersten Flamingo habe ich bereits in 2001, direkt oberhalb des Staudammes in Obernberg/Egglfing auf deutscher Seite, im  tiefen Wasser des Inns zusammen mit Höckerschwänen schwimmend, angetroffen. Die darauffolgenden Jahre sind Flamingos am unteren Inn immer mal wieder zu beobachten gewesen. Zeitweise waren 4 Exemplare beisammen, bestehend aus zwei Chileflamingos, einem Hybriden- Chile- x Kubaflamingo und einem Rosaflamingo.
Nicht immer waren sie hier anwesend. Sie wechselten schon mal ihren Aufenthaltsort und wurden zeitweise z.B. auch im Chiemsee und im Rötelseeweiher-Gebiet bei Cham beobachtet. Im Rötelseeweiher schritt ein Paar Chileflamingos vor einigen Jahren zur Brut und hat dort einen Jungvogel großgezogen. Dieser ist mir im folgenden Jahr auch einmal in Kirchdorf bei Obernberg im Inn begegnet.
Mittlerweile sind sie aber aus Südbayern verschwunden und werden zumindest in den bisherigen Beobachtungsgebieten nicht mehr gesehen. Schade, dass man diese Exoten bei uns nicht mehr antrifft!
Das Verschwinden der Flamingos bringe ich mit der Ausbreitung des Seeadlers in Bayern in Verbindung, an dessen Anwesenheit ich mich aber auch sehr erfreue.
Die Aufnahmen der Rosaflamingos habe ich auf Mallorca im Naturschutzgebiet s`Albufera gemacht.

Die Kormorane haben sich seit den Schutzmaßnahmen bei uns sehr stark vermehrt und sind im Binnenland fasst überall anzutreffen.

Auch die Zwergscharben kann man bei uns  am Inn regelmäßig beobachten.