Teneriffa

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien.
Auf dem 2034 qkm großen Eiland leben etwa 1 Million Menschen (2025). Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Ihr höchster Berg ist der Teide mit einer Höhe von 3715 m. Er ist zugleich der höchste Berg Spaniens. Das Klima ist ganzjährig mild.
Unseren Urlaub verbrachten wir im Norden der Insel, in Puerto de la Cruz, direkt am Meer. 
Meine Bilder sind in Puerto de la Cruz entstanden und nur wenige in der Hauptstadt Santa Cruz. Wir besuchten dort das Palmetum, ein Palmengarten mit mehr als 400 Palmenarten aus der gesamten Welt.

 

Wir wohnten im 4-Sterne Hotel Blue Sea Interpalace. Die gegenüberliegenden beiden Hotels, Bonanza Palace und Canarife Palace, waren Schwesternhotels in denen wir auch unsere Mahlzeiten einnehmen konnten.

Einige Bilder von den Hotels und ihrer Umgebung:  

 


Im Hintergrund der 3715 m hohe Teide

Aufgrund der Vielzahl von Pflanzenarten bietet die Insel vor allem ein interessantes Betätigungsfeld für Botaniker.
Nachfolgend einige Aufnahmen von Pflanzen: 

In unserem kleinen Beobachtungsgebiet konnten wir nur verhältnismäßig wenige Vogelarten beobachten.
Auf der gesamten Insel sollen 56 Arten von Brutvögeln angesiedelt sein. Davon 25 Arten an Singvögeln und 31 Arten an Nichtsingvögeln.
Häufig sind auch wie bei uns in Deutschland vorkommende Arten wie die Strassentaube, Türkentaube, Amsel und der Grünfink. Den Kuhreiher kann man auch sehr zahlreich in den Bananenplantagen beobachten, der sich dort seine Nahrung sucht. Der Seidenreiher ist uns nur mit 1 Exemplar direkt an der Küste begegnet. Der Haussperling fehlt auf Teneriffa und wird durch den Weidensperling ersetzt. Auch die Turteltaube lässt sich hin und wieder beobachten. Der Turmfalke ist der häufigste Greifvogel auf Teneriffa. Mäusebussarde zählten wir nur 1 Exemplar. Schwalben konnten wir keine beobachten, dafür aber viele Einfarbsegler. Auch einige endemische Vogelarten sind auf Teneriffa beheimatet.

Einige Aufnahmen will ich hier nachfolgend zeigen: 

Die häufige Strassentaube, die von der Felsentaube abstammt und auch noch auf Teneriffa vorkommen soll, die Türkentaube und die Turteltaube.

 

 

Während unseres Aufenthalts auf der Insel, der vom 20.März bis zum 03.April 2025 dauerte, konnten wir ehemals entflogene oder freigelassene zahlreich vorkommende Halsbandsittiche-Psittacula eueupatria, und eine  Gelbscheitelamazone-Amazona ochrocephala beobachten. Von den angeblich ebenfalls dort häufig vorkommenden Mönchssittichen-Myiopsitta monachus haben wir leider keinen einzigen zu Gesicht bekommen. 

Weitere, auch in Deutschland vorkommende Arten, sind die Amsel, ein Weibchen der Mönchsgrasmücke, ein Paar Gebirgsstelzen, ein Teichhuhn mit 2 Kücken und ein Wiedehopf.

Ein weiterer, auch in Deutschland vorkommender kleiner Greif, ist der Turmfalke. Man sieht ihn auf Teneriffa sehr häufig. Er ernährt sich auf der Insel vorwiegend von den dort sehr zahlreich vorkommenden Eidechsen.


Mit einer Eidechse

Weitere Arten sind der Kanarengirlitz-Serinus canaria, die Stammform des Kanarienvogels, der Kanarenzilpzalp-Phylloscopus canariensis und der Kanarenpieper-Anthus berthelotii.


Männchen


Männchen


Weibchen


Männchen

Nun folgt der Weidensperling-Passer hispaniolensis. der auf Teneriffa den Haussperling ersetzt.

Während unseres Aufenthalts auf Teneriffa hatten wir 5 Sichtungen an verschiedenen Orten von Felsenhühnern-Alectoris barbara. Darunter waren 2 Junge führende Hühner mit mindestens 8 und ein Huhn mit nur 1 Kücken.

Die Kanareneidechse - Gallotia galotti, die in 4 Unterarten eingeteilt wird, findet man eigentlich überall sehr zahlreich. Hier einige Aufnahmen von Männchen, Weibchen und Jungtieren.
Den Kanarenskink habe ich in Santa Cruz im Palmetum fotografiert.

Auf Teneriffa gibt es nur 2 Froscharten: Den Iberischen Wasserfrosch - Rana perezi und den Mittelmeerlaubfrosch.


Kanarenskink


Iberischer Wasserfrosch-Rana perezi

Schmetterlinge: Orangeroter Kleefalter - Colias croceus, Kanaren-Waldbrettspiel - Pararge xiphioides und der Monarchfalter oder auch Amerikanischer Monarch genannt - Danaus plexippus.
Den Monarchfalter, der eigentlich in Amerika beheimatet ist, trafen wir recht häufig an.

Chrisotoxum triarcuatum ist eine auf den Kanarischen Inseln endemische Schwebfliege.

 


Chrisotoxum triarcuatum

Libellen:

Die Frühe Heidelibelle - Sympetrum fonscolombii ist in Mitteleuropa von Mai bis Oktober zu beobachten. Sie ist eine Wanderlibelle und wandert bei uns jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum ein. Letztes Jahr, 2024, hatten wir bei uns einen verhältnismäßig großen Einflug. In warmen Regionen wie z.B. auch auf Teneriffa ist sie mitunter das ganze Jahr zu beobachten.

Die Feuerlibelle - Crocothemis erythraea ist auch bei uns eine häufig vorkommende Art.

Der Rahmstreif-Blaupfeil - Orthetrum chryostigma fliegt bei uns nicht.

Der Rotader-Sonnenanzeiger - Trithemis arteriosa ist in Afrika und auch auf den Kanarischen Inseln weit verbreitet.


Frühe Heidelibelle, Weibchen


Frühe Heidelibelle, Männchen


Im Tandem bei der Eiablage


Tandemflug


Paarungsrad


Feuerlibelle, Männchen


Rahmstreif-Blaupfeil, junges Männchen


Rotader - Sonnenanzeiger, Männchen


junges Männchen ?


Libellenschlupf

Der Loro Park in Puerto de la Cruz

Der in den 1970er Jahren gegründete Loro Parque umfasste 1972 eine Fläche von 13000 qm. Er wurde ursprünglich als Papageienpark angelegt. Längst hat er sich zu einem großen und attraktiven Tierpark entwickelt und umfasst heute eine Fläche von ca. 135000 qm.
Von den weltweit etwa 800 Papageienarten beherbergt er etwa 350 Arten.
Im Prinzip ist er heute ein sehr zu empfehlender attraktiver Tierpark. Ein Manko für Besucher, wie uns z.B., ist der extrem starke Besucherandrang, der uns nach ca. 4 Stunden das Weite suchen ließ.

Einige Bilder will ich nachfolgend zeigen:


Spornschildkröte


Zwergflamingo


Maskenkiebitz


Spitzschopftaube


Balistar

...und noch einige Sitticharten.